Nach Angaben eines Sprechers fordert die „Vereinigüng gläubiger Muslimer ü. V.“ ein generelles Verbot von Schuhen in öffentlichen Gebäuden. Wie das für die Gläubigen Islam-Anhänger seit je her üblich ist, in der Moschee kein Schuhwerk zu tragen, so soll es nach deren Forderung künftig auch in öffentlichen Einrichtungen gelten. Muslime würden sich mehr und mehr benachteiligt und unterdrückt fühlen. Dabei stützt sich die Gruppierung auf eine Gesetzeslücke des Grundgesetzes, dessen genaue Bezeichnung man aber nicht preisgeben wolle.

Darf man in Zukunft im Rathaus, in Schulen und Kindergärten oder beim Anmelden des neuen Autos keine Schuhe mehr tragen? Muss man diese vor der Tür ausziehen?
Die Vereinigüng gläubiger Muslimer ü. V. schlägt vor, dass die jeweilige Verwaltung geeignete Abstellplätze bzw. Schuhboxen vor den Gebäuden bereitstellt, wo sich Besucher ihrer Schuhe entledigen können.

Der Kölner Oberbürgermeister äußerte sich nur kurz zu dem Sachverhalt: „Wir müssen den Antrag eingängig prüfen, um dann zu entscheiden den Antrag an die Landesregierungen weiterzuleiten.“ Seitens der muslimischen Antragsteller deutete man aber schon eine Klage an, sofern die Stadt bzw. die Länder dem Antrag nicht entspräche.

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