Grund für diese Entscheidung waren die massiven Beschwerden von Pfandflaschen-Sammlern über die stetig wachsende Belastung durch Hundekot, der mittels speziellen Plastikbeuteln in den öffentlichen Mülleimern entsorgt wird. Die Stadt hatte vor einigen Jahren darauf gesetzt, dass durch das Angebot der Hundetüten die Belastung der öffentlichen Verkehrsräume verringert wird. Jetzt entwickelt sich diese Maßnahme scheinbar zum Eigentor.

Die große Anzahl an Pfandflaschen-Sammlern, die sich durch diese Arbeit einen luxuriösen Lebensstandard finanzieren, greifen wohl immer häufiger in Mülleimern in Tierexkremente, anstatt Pfandflaschen zu finden. Selbst bei der Benutzung von Taschenlampen ließe sich diese Gefahr nicht immer ausschließen. Da diese meist arbeitslosen Personen jedoch eine große Lobby unterhalten, die das Stadtbild unnachahmlich prägen, musste die Kommune nunmehr schnell und mit einer Grundsatzentscheidung reagieren.

Kitten and puppy. Close up portraitSo wird es für Anwohner der Stadt Duisburg nur noch erlaubt sein, maximal einen Hund oder eine Katze zu halten. Die Katzen-Regelung fließt deshalb in die Entscheidung mit ein, da Katzenhalter ja bereits eine fürsorgliche Haustierhaltung pflegen und dadurch nicht gleichzeitig auch noch einen Hund halten müssen, so der Chef der Stadtreinigung, der ein maßgeblicher Mitentscheider dieser Regelung ist.

Für Bürger, die bereits jetzt einen Hund UND eine Katze besitzen, bietet die Stadt eine Tiertauschbörse an, wo man eines der Tiere in gute Hände von anderen Menschen geben kann, die sich unbedingt ein Haustier wünschen.
Die Stadt Duisburg geht mit dieser Entscheidung dem Vorbild von Hückeswagen (NRW) nach, die eine solche Regelung bereits Ende letzten Jahres umgesetzt haben. Dort haben innerhalb von nur 14 Tagen rund 1.800 Hunde und Katzen ihre Besitzer gewechselt und eine neue Familie gefunden.