Man dürfe dem Euro nicht seinen eigentlichen Wert nehmen; das würde unweigerlich zu einer Verzerrung im Zahlungsverkehr führen. Auch die deutsche Bundesbank hat sich indes eingeschaltet und eine entsprechende Übersicht veröffentlicht, welche den Startwert bei der Euroeinführung und den aktuellen Wert der Euronoten übersichtlich darstellt. Damit es in der Bevölkerung nicht zu Verwirrungen führt, sind im folgenden die entsprechenden Werte überischtlich aufgeführt.

[table cols=“Banknote, Wert im Jahr 2002, Wert im Jahr 2014, Veränderung in %“ data=“5-Euro-Schein, 5€ oder 500 cent, 5€ oder 500 cent, 0%,10-Euro-Schein, 10€ oder 1.000 cent, 10€ oder 1.000 cent, 0%,20-Euro-Schein, 20€ oder 2.000 cent, 20€ oder 2.000 cent, 0%,50-Euro-Schein, 50€ oder 5.000 cent, 50€ oder 5.000 cent, 0%,100-Euro-Schein, 100€ oder 10.000 cent, 100€ oder 10.000 cent, 0%,200-Euro-Schein, 200€ oder 20.000 cent, 200€ oder 20.000 cent, 0%,500-Euro-Schein, 500€ oder 50.000 cent, 500€ oder 50.000 cent, 0%“][/table]

Quelle: Deutsche Bundesbank

Es wird deutlich, dass ein 20-Euro-Schein auch nach 12 Jahren Euro immer noch einen Wert von 20 Euro hat. Dies betrifft auch sämtliche anderen Euro-Banknoten. Die Sorgen der Sparer und Anleger, dass die Mark nur noch 50 Pfennig wert ist, dürfte somit zunächst außer Kraft gesetzt sein. Man kann also zukünftig auch weiterhin ohne Verlust einen 20-Euro-Schein gegen 2x 10-Euro oder 4x 5-Euro wechseln.

Börsen unbeeindruckt

Finanzielle FreiheitAm Morgen reagierten die Börsen in Tokio und Frankfurt äußerst unsensibel und machten diese nicht vorhandene Veränderung nicht zum Thema. Die New Yorker Börse öffnete am Nachmittag MEZ wie gewohnt unbeeindruckt angesichts dieser Egalität. Außergewöhnliche Kursschwankungen sind dadurch nicht zu erwarten.

Wie sich die Entwicklung in den kommenden Monaten auswirkt, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch bereits jetzt, dass sich in dieser Tatsache eigentlich nichts ändern wird und auch einfachste Lebensmittel immer noch für einen Appel und n´ Ei erhältlich sein werden.