Durch diesen Kontakt wurde ebenfalls Staatschef Vladimir Putin ins Boot geholt, der bereits seit 2000 bekennender Fan von Olaf Henning ist. Sein Hit „Cowboy & Indianer“ sollte seinerzeit sogar als Nationalkulturgut in Russland eingeführt werden, scheiterte aber an einer plausiblem Übersetzung.

Nunmehr fragt der Kreml an, ob der Borkener Sänger für ein Duett mit Vladimir Putin bereit wäre, welches in einem eigens dafür gebauten High-Tech-Tonstudio in Moskau aufgenommen werden soll. Dazu sei es erforderlich, dass sogar Original-Equipment aus dem bisherigen Tonstudio in Lüdinghausen abgebaut und nach Moskau transportiert werden muss, um den typischen Olaf Henning-Sound in die russische Metropole zu bringen.

Ein Sprecher des Kreml erklärte dazu:

Wir wollen den amtlichsten Partysound aus Deutschland nach Russland holen. Das Putin ein ausgesprochener Fan ist, kommt dem zusätzlich zu Gute. Wir würden uns auf jeden Fall freuen und sämtliche Ressourcen zur Verfügung stellen.

Ein solches musikalisches Projekt wäre für beide Seiten absolutes Neuland. Bislang hat noch nie ein deutscher Popschlager-Künstler einen gemeinsamen Song mit einem führenden Staatschef eingesungen und veröffentlicht.

Schon in den 80er und 90 Jahren hat Modern Talking (Dieter Bohlen & Thomas Anders) bewiesen, dass deutsche Musik in Russland einen Mega-Erfolg verzeichnen kann. Nun soll Olaf Henning ebenfalls in den Genuß kommen und durch ein Duett mit Vladimir Putin den osteuropäischen und asiatischen Raum erobern.

Ob sich Olaf Henning auf diese Wahnsinnsidee einlässt, bleibt abzuwarten.