Eine Meldung, die zunächst viele Gerüchte hervorgerufen hat, sich aber durch eine fast offizielle Meldung der Produktionsfirma bestätigte.
Der Grund für diesen nie dagewesenen Schritt sei ein Fehler im Voting, der über 8 Tage nicht aufgefallen war.
Der Sprecher des Senders sagte dazu:

An über 8 Tagen sind die Anrufe für die Dschungelprüfungen falschherum gezählt worden. Der zuständige Redakteur, der für die Auszählung der Stimmen verantwortlich war, hatte das Dschungelprüfung-Voting mit den Voting-Regeln beim Ausscheiden einzelner Teilnehmer verwechselt. Ebenso in der 2. Hälfte der Sendung.

Durch diese Verwechslung sei im Schluss nicht Melanie Müller Dschungelkönigin geworden, sondern eigentlich Michael Wendler, der bei korrekter Auszählung und nach eigenen Angaben nie freiwillig das Camp verlassen hätte.
Nun soll die Staffel komplett neu aufgezeichnet werden. RTL hat bereits das Camp für weitere 2 1/2 Wochen gebucht. Das gleiche Format in Kambodscha muss damit um ca. 3 Wochen nach hinten verschoben werden. Die Mehrkosten belaufen sich auf ca. 8,5 Mio Euro. Im Vergleich zu der Anzahl der Anrufe (50 Cent pro Anruf) sollen diese Kosten aber „Taschengeld“ sein.

Der Sender hat alle Teilnehmer bereits informiert. Diese sollen in der kommenden Woche zurück nach Australien geflogen werden. Erste Gerüchte, dass man die erneute Aufzeichnung in einem Studio in Köln drehen wollte, sind offiziell dementiert worden.
Durch diesen Schritt kommt Michael Wendler nunmehr in den Genuß, seinem Wunsch „Ich bin ein Star, lasst mich wieder rein!“ gerecht zu werden. Der Sender wird die neue alte Staffel ab Mitte März ausstrahlen.

Sonia Ziet low: Wir sind geschockt, dass niemand derartige Verfehlungen bemerkt hat und waren davon ausgegangen, dass die eingesetzten Redakteure die Regeln in- und auswendig kennen. Nunja, in Australien ist es wärmer als hier, also ab in den Flieger.

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