Popsänger Jan Delay sorgte jüngst für einen Skandal, als er den beliebten blonden Schlagersänger Heino als Nazi bezeichnete. Hatte der Hip-Hop-Musiker aus Hamburg etwa eine jahrzehntelange Vertuschungsaktion aufgedeckt?

Neue-Weltpresse forschte in den Archiven und fand skandalöse Hinweise. Heino, der mit bürgerlichem Namen Heinz-Georg Kramm heisst, ist laut vorliegenden Unterlagen schon 136 Jahre alt. Geboren am 13.12.1877 war er nicht nur zu Zeiten des 1. Weltkrieges bereits als Sänger aktiv, sondern hat auch während des 2. Weltkrieges schon seine Hits „Schwarz-braun ist die Haselnuss“ und „Karamba, karacho, ein Whisky“ gesungen. So stand er zu den Olypmischen Spielen 1936 (Spiele der XI. Olympiade) in Berlin auf der Bühne und eröffnete die Spiele mit seinem Mega-Hit „Blau blüht der Enzian“, der sich anschliessend gefühlte 200 Wochen in den deutschen Charts hielt.

Die CDs des Eröffnungs-Hits waren bereits am Folgetag ausverkauft. Ein Media Markt-Sprecher sagte dazu:

Die Deutschen haben uns die CDs aus den Händen gerissen. Hm klar, es gab ja auch keine Ausländer. Aber das war schon eine krasse Erfahrung!

Dass Heino aber tatsächlich mit dem Nazi-Regime eng verbunden war, kann ausgeschlossen werden. Heino hatte sich immer klar von diesen Machenschaften distanziert und verabscheute diese Form der Regierung. Somit würde sich Jan Delay nicht nur ungewollt als klarer Nichtwisser outen, sondern bekommt auch die Schmäh hunderttausender Heino-Fans zu spüren. Jan Delay zählt seit den Schlagzeilen um Heino zu den „absoluten Beginnern“, was die deutsche Geschichte angeht.

Ob sich beide Streithähne wieder vertragen und vielleicht demnächst eine Platte zusammen aufnehmen, bleibt abzuwarten.