Jeden Tag nutzen Millionen User die Facebook-Funktion der Geburtstagserinnerung. Facebook hat jetzt reagiert und diese Funktion weiter ausgebaut. Ja, noch sozialer gestaltet. In den USA ist die neue 1-Tages-Freundschaftsliste bereits verfügbar, in Deutschland wird sie aktuell ausgerollt und soll bis Sonntagabend für jeden User verfügbar sein.

Was ist die 1-Tages-Freunschaftsliste

Zunächst wird diese Funktion auf die Geburtstage der User beschränkt. Wenn ein Nutzer an zwei aufeinanderfolgenden Tagen mindestens 3 anderen Personen zum Geburtstag auf die Chronik geschrieben hat, wird am dritten Tag für 24 Stunden die Freundschaftsliste ausgetauscht. Am diesem besonderen Tag hat der Nutzer dann nur Freunde in der Liste, die an diesem Tag Geburtstag haben.

Die Anzahl der Geburtstagskinder wird identisch sein, wie die Anzahl der Freunde, die man normalerweise in seiner Liste hat. Zurück zur normalen Freundschaftsliste gehts erst, wenn man allen Geburtstagskindern gratuliert hat (auf der Chronik). Schafft man das nicht, wird die alte Liste zum Ablauf des übernächsten Tages wieder zurückgeschaltet.

Welche Probleme gibt es dabei?

Wer die 1-Tages-Freundschaftsliste für Geburtstage hat, kann mit den „alten Freunden“ nicht in Kontakt treten. Die Nachrichtenfunktion, Liken und Kommentieren ist für den Zeitraum deaktiviert und nur bei Usern möglich, die in der Geburtstagsliste stehen. Je eher man also allen gratuliert hat, desto schneller kommt man wieder an seine „alten Freunde“.

Wo ist der Sinn?

Facebook will durch diese Funktion weitere soziale Kontaktmöglichkeiten eröffnen. Eventuell ergeben sich im Anschluss neue Verknüpfungen oder Freundschaftsanfragen.

Datenschutz?

Ade! Denn durch diese 1-Tages-Freundschaftsliste werden auch die Profildaten miteinander abgeglichen. Diese Daten nutzt Facebook dann, um weitere Verbindungen zu knüpfen. Sicher auch um die Werbemaßnahmen auf der Chronik weiter zu intensivieren und zu verbessern.

Wie kann man sich schützen?

Garnicht. Ein Facebook-Sprecher machte klar, dass diese Funktion eine Art Zwangsfunktion ist. Eine Einstellungsmöglichkeit in den Privatsphäre-Einstellungen wird es demnach nicht geben. „Da muss man also durch“, so der Sprecher.

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