Eine Gruppe politisch korrekter Studenten der ISerlohner Fachhochschule haben gemeinsam eine offizielle Ratsbeschwerde i. v. m. einem Verordnungsentwurf eingereicht, was die Nutzung der Abkürzung „IS“ für ISerlohn in Zukunft verbieten soll. Insbesondere sollen die Kennzeichnungen der Autobahn-Ausfahrten der A46 gerade auch für Auswärtige Besucher der Stadt sehr provozierend und angsteinflössend wirken (siehe Foto oben).

Nach Angaben der Studentengruppe, die sich selbst „PciIS“ (Political correct in Iserlohn) nennt, wird durch die öffentliche Nutzung der Abkürzung IS eine falsche Angst geschürt, die an keinem Punkt der Stadt real ist. In dem Antrag, der bereits im Januar an den Rat der Stadt gestellt wurde, sind u. a. folgende Punkte aufgeführt:

  • Umgehende Änderung der Beschilderung der Autobahn-Ausfahrten in ISerlohn
  • Rückruf und Vernichtung aller Oldtimer-Kennzeichen (auch nicht-zugelassene) mit den Anfangsbuchstaben IS
  • Keine Verwendung der Abkürzung IS mehr bei sportlichen Ereignissen (z. B. Spiele der ISerlohn Roosters, ISerlohn Kangaroos, Bundesjugendspielen etc.)
  • Verbot des Führens von Abkürzungen „IS“ in Presse, Zeitschriften, Büchern und anderen Publikationen (online und offline)

cdkwwttxnv-h

Der Stadtrat hatte sich in der Vergangenheit sogar mit der Wiedereinführung des IS-Autokennzeichens befasst, konnte sich aber bislang dazu nicht einigen.
Diesem Vorhaben steht jetzt die Beschwerde der Studenten im Wege, die zunächst Priorität genießt, so ein Sprecher des Bürgermeister-Büros.

Einen weiteren gravierenden Einschnitt in den deutschen Sprachgebrauch hat die Studentengruppe PciIS aber auch noch in der Hinterhand. Sie wollen für den gesamten deutschen Sprachraum die Nutzung der Abkürzung „IS“ unter Strafe stellen lassen. Ähnlich wie die verbotenen Zeichen aus dem 3. Reich. Ob es zu diesem Verbot kommt, bleibt zunächst offen und wird über verschiedene Instanzen und Gerichte geklärt.