Auf unzähligen News-Portalen und in mehreren hundert Millionen Nachrichten-Beiträgen im Netz nannten die Redakteure in Bezug auf einen Dollar-Betrag auch immer den rechnerischen Gegenwert in Euro. Beispiel: „…verlor 7,4 Millionen Dollar (umgerechnet 6,8 Mio Euro)…“

Aufgrund des derzeit extremen Tiefstands des Dollarkurses zum Euro stimmen diese Vergleichsrechnungen nicht mehr. Der Leser würde durch die jetzt falsch dargestellten Werte in die Irre geführt und falsch informiert. Das verstoße auch gegen die ethischen Grundsätze von Journalisten, so ein Sprecher der Finanzelite auf unsere Anfrage.

Die Blätter (und/oder Online-Portale) – und auch die betroffenen kleinen Blogger und Privatpersonen – müssen per sofort eine Ausbesserung vornehmen, fordert die Gruppierung. Ebenso werde ein Anspruch auf Unterlassung und Schadensersatz eingefordert, der sich insgesamt im oberen 3-stelligen Millionenbetrag bewege. Zur Not will man das über die eigenen Finanzgerichte geltend machen.

Die Summe spielt für uns keine große Rolle. Geld ist auch nur Papier oder ein Zahl auf dem Kontoauszug. Es geht uns um das Prinzip, dass die Menschen da draußen nicht so krass getäuscht werden dürfen. Man dürfe die Leser nicht in dem Glauben lassen, dass in der Finanzwelt keine Bewegung vorherrscht. Menschen haben das Recht auf eine transparente Berichterstattung.

… sagte uns der Sprecher der Finanzelite am Telefon.

Betroffen sind nach ersten Angaben über 77 Millionen Webseiten weltweit. Darunter auch sehr viele kleinere Blogs und Magazine, sowie Privatleute. Ob die Finanzelite damit durchkommt, ist bislang noch fraglich. Aus Erfahrung könnte man aber sagen: Ja.