Nachdem sich Gelsenkirchen in diesen Tagen zur Killer-Clown-Hochburg entwickelt hat und bei Dunkelheit an zahllosen Ecken und in Parks die sog. „Killer-Clowns“ lauern, haben Wissenschaftler des hiesigen Zoo’s eine extreme Zunahme der Fledermaus-Population festgestellt. Bislang kann sich niemand erklären, warum ausgerechnet jetzt an den Orten der Killer-Clowns sich so massiv viele Fledermäuse aufhalten.

Frauen, die in den Abendstunden von Killer-Clowns erschreckt wurden, berichten davon, wie Fledermäuse den Täter verjagt haben. Die zierlichen Tierchen sind in der Dunkelheit kaum zu erkennen, machten aber einen „guten Job“. Frauen sagten anschließend bei der Polizei unabhängig voneinander aus, dass sie sich im Moment der Fledermaus-Invasion gegen den vermeintlichen Spaßvogel (Clown) von einer „warmen sicheren Macht“ beschützt fühlten. Genauer konnten sie das Gefühl allerdings nicht beschreiben.

An Märchen glauben wir nicht. Zumindest bislang nicht.“ sagte ein Sprecher der Stadt gegenüber Neue-Weltpresse. Auch Dortmund und Oberhausen verzeichnen in den letzten Tagen ähnlich steigende Fledermaus-Populationen.

Das Bundesamt für Artenschutz hat eine Sonderkommission einberufen, die sich dem Phänomen annimmt und die Umstände weiter beobachtet. Dazu wird auch hochpräzise Ultraschall-Technik und vor allem auch ein starker Motiv-Scheinwerfer eingesetzt, der in den Nachthimmel strahlt.

Für Anwohner und Nachtspaziergänger sind Fledermäuse allerdings keine Gefahr.