Mittwoch, 14. Oktober 2026
Rubriken

Bürger atmen auf: Mark doch nicht 50 Pfennig wert

Entgegen der Pläne, die durch die US-Notenbank "FED" geschmiedet werden, soll Geld in Europa nicht teurer werden. Dies bestätigte heute die europäische Zentralbank in einer offiziellen Pressemeldung. Der Euro sei so stabil, wie seit der Einführung vor rund 12 Jahren. Auch die durch unterschiedliche Finanzexperten angekündigte Euro-Entwertung bleibt aus, versprach ein verantwortlicher im Europaparlament.

Von Johanna von Falkenberg1 Min. Lesezeit
Waage im Gleichgewicht: ein großer Schein wiegt zwei mittlere Scheine, Wechsel winkt

Man dürfe dem Euro nicht seinen eigentlichen Wert nehmen; das würde unweigerlich zu einer Verzerrung im Zahlungsverkehr führen. Auch die deutsche Bundesbank hat sich indes eingeschaltet und eine entsprechende Übersicht veröffentlicht, welche den Startwert bei der Euroeinführung und den aktuellen Wert der Euronoten übersichtlich darstellt. Damit es in der Bevölkerung nicht zu Verwirrungen führt, sind im folgenden die entsprechenden Werte überischtlich aufgeführt.

Es wird deutlich, dass ein 20-Euro-Schein auch nach 12 Jahren Euro immer noch einen Wert von 20 Euro hat. Dies betrifft auch sämtliche anderen Euro-Banknoten. Die Sorgen der Sparer und Anleger, dass die Mark nur noch 50 Pfennig wert ist, dürfte somit zunächst außer Kraft gesetzt sein. Man kann also zukünftig auch weiterhin ohne Verlust einen 20-Euro-Schein gegen 2x 10-Euro oder 4x 5-Euro wechseln.

Am Morgen reagierten die Börsen in Tokio und Frankfurt äußerst unsensibel und machten diese nicht vorhandene Veränderung nicht zum Thema. Die New Yorker Börse öffnete am Nachmittag MEZ wie gewohnt unbeeindruckt angesichts dieser Egalität. Außergewöhnliche Kursschwankungen sind dadurch nicht zu erwarten.

Werbung

Auch die Verbraucherzentralen begrüßen die Klarstellung der Bundesbank. In den vergangenen Wochen hätten sich viele Ratsuchende gemeldet, die ihre Ersparnisse vorsorglich in Fünf-Euro-Scheine getauscht hatten, um bei einem möglichen Wertverlust kleinere Einheiten in der Hand zu haben. Diese Vorsicht sei nach heutigem Stand unbegründet. Auch ein Fünf-Euro-Schein habe weiterhin einen Wert von genau fünf Euro.

Bei den Banken in Frankfurt blieb es am Tag der Veröffentlichung ruhig. Einige Filialen meldeten zwar eine erhöhte Nachfrage nach Wechselgeld, die Schlangen lösten sich aber bis zum Mittag auf. Ein Kassierer berichtete, viele Kunden hätten ihr Geld nur kurz vorgezeigt und nach einem prüfenden Blick wieder eingesteckt. Die Bundesbank will ihre Übersicht nun jährlich aktualisieren, auch wenn sich daran voraussichtlich nichts ändert.

Wie sich die Entwicklung in den kommenden Monaten auswirkt, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch bereits jetzt, dass sich in dieser Tatsache eigentlich nichts ändern wird und auch einfachste Lebensmittel immer noch für einen Appel und n´ Ei erhältlich sein werden.

Stimmt dieser Beitrag wirklich?

Werbung