Mittwoch, 14. Oktober 2026
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CHIBER-Plan – Chinesen bauen Flughafen BER neu

Von Johanna von Falkenberg1 Min. Lesezeit
Von Abriss zu Modulbau: Modell auf Tisch, Hände setzen letztes Modul

Eine dramatische Wende in der Neverending-Story um den Flughafen BER Berlin-Brandenburg hat sich am gestrigen Tage durchgesetzt. Flughafenchef Mehdorn hat nach einer langen Sitzung mit dem Vorstand und dem Aufsichtsrat seine Zustimmung zum sogenannten “CHIBER-Plan” gegeben und die entsprechenden Verträge unterschrieben.

Demnach soll der bisherige Bau des Flughafens in größten Teilen abgerissen und von einem fernöstlichen Team aus Architekten und Baukräften von Grund auf neu hochgezogen werden. Die Chinesen hatten in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass auch derartige Großprojekte wie Flughäfen oder Wolkenkratzer in nur wenigen Monaten (teils sogar unter einem Jahr) komplett fertiggestellt und in Betrieb genommen werden können.

Warum war genau passiert?

Das Architektenteam aus China hatte in den vergangenen Monaten den Flughafen BER 1:1 im eigenen Land nachgebaut und in Betrieb genommen. Dies hat BER-Chef Mehdorn so beeindruckt, dass nunmehr die Entscheidung zu CHIBER schnell und unbürokratisch entschieden wurde.

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Die Kosten für den Weiterbau, wie er bisher in Deutschland geplant war, sind deutlich höher, als die, welche nun für den “CHIBER-Plan” entstehen. Die Chinesen zeigen aufs Neue, dass es immer günstiger geht. Nicht nur bei Elektronikprodukten oder Kugelschreibern, sondern auch in Sachen Flughäfen sind die Asiaten die besten Ansprechpartner.
Mehdorn hatte Zugeständnisse eingeräumt und auch einige Erklärungsnotstände gegenüber den Steuerzahlern bezüglich der Folgekosten. Daher musste nun schnell und sicher ein günstiges Angebot her und Taten sprechen.

Der Abriss wird ebenfalls durch die chinesischen Unternehmen durchgeführt. Mehdorn hatte Bedenken geäußert, dass im Falle vom Einsatz deutscher Abrissunternehmen wieder Jahre ins Land ziehen. Die Arbeiten beginnen schon zum kommenden Wochenende. Der Abriss soll etwa 1 Woche dauern, nach dessen Erledigung nur noch die Start- & Landebahnen übrig bleiben. Direkt einen Tag später gehen die asiatischen Arbeitskräfte in den Neuaufbau über, der dann in der Eröffnung des Flughafen BER Ende 2014 – spätestens im Januar 2015 – endet.

Zum Eröffnungszeitpunkt soll auch die komplette Chefetage (“Sager”) ausnahmslos ausgetauscht werden und durch “Macher” aus China ersetzt werden.
Dem deutschen Steuerzahler werden dadurch mehrere Milliarden Euro Kosten erspart. Danke China!

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